Ein realistischer Fahrplan für CIOs im Busbereich: Von isolierten Daten zur modularen Modernisierung

Busunternehmen verfügen bereits über die Daten, die Fahrgäste nachfragen – das Problem besteht darin, diese aus isolierten Altsystemen zu extrahieren. Dieser Artikel unter whitepaper erläutert einen bimodalen Ansatz zur Modernisierung ohne Betriebsunterbrechungen und enthält einen Link zur vollständigen Roadmap für CIOs, die bereit sind, diese Lücke zu schließen.

Die Fahrgäste fordern von den Busunternehmen Dinge, die durch die Daten bereits belegt sind. In der jüngsten „Bus Tracker“-Umfrage von „ Getronics “ gaben 69 % der Briten an, dass technologische Veränderungen sie eher dazu bewegen würden, den Bus zu nutzen, und sie äußerten konkrete Wünsche: 55 % wünschen sich genaue Echtzeit-Streckeninformationen, 53 % möchten vor der Fahrt die Auslastung prüfen, 52 % wünschen sich eine bessere Kommunikation innerhalb der Flotte, 51 % wünschen sich Fahrten, die verschiedene Verkehrsmittel miteinander verbinden, und 50 % möchten über eine App planen und buchen.

Das alles ist keine Science-Fiction. Ortungssysteme, Fahrkartenplattformen, Fahrersysteme, Wartungstools und Fahrgastinformationssysteme verfügen bereits über die Daten, die dafür erforderlich sind. Das Problem ist nicht ein Mangel an Erkenntnissen – vielmehr liegt es daran, dass diese Systeme im Laufe der Jahre separat angeschafft wurden, auf unterschiedlichen Architekturen basieren und in vielen Fällen überhaupt keine Informationen untereinander austauschen können.

Warum Altsysteme weiterhin im Einsatz bleiben

Die meisten CIOs im Busbereich wissen das bereits. Was veraltete Systeme überhaupt noch am Laufen hält, ist eine Reihe bekannter Herausforderungen:

Kosten der Umstellung. Es ist schwierig, eine wirtschaftliche Begründung für eine Systemüberholung zu finden, wenn die bestehenden Systeme technisch noch funktionieren.
Risiko von Betriebsstörungen. Eine Migration birgt das Risiko von Ausfallzeiten, Datenverlusten oder Integrationsfehlern, die sich auf die Fahrplanerstellung, das Fahrgeldinkasso und die Fahrgastinformation auswirken – daher halten die Teams an dem fest, was sie kennen.
Begrenztes internes Fachwissen. Fundierte betriebliche Kenntnisse bedeuten nicht automatisch, dass auch die technischen Fähigkeiten vorhanden sind, um eine Systemumstellung zu leiten.
Angst vor einem „Rip-and-Replace“. Viele Betreiber gehen davon aus, dass Modernisierung bedeutet, bei Null anzufangen, und allein diese Annahme reicht oft schon aus, um ein Projekt zu stoppen, bevor es überhaupt begonnen hat.

Das sind zwar berechtigte Bedenken, doch Altanlagen unverändert zu lassen, ist keine neutrale Entscheidung. Die Betriebskosten steigen weiter, die Risiken für die Cybersicherheit nehmen zu, und die Kluft zwischen den Erwartungen der Fahrgäste und dem, was die Betreiber leisten können, vergrößert sich mit jedem Jahr, in dem die Entscheidung aufgeschoben wird.

Ein bimodaler Ansatz

Modernisierung muss nicht unbedingt eine umfassende Umgestaltung bedeuten. Bei einem bimodalen Ansatz wird die Arbeit in zwei parallel verlaufende Stränge aufgeteilt:

Modus 1: Schutz des operativen Kerns. CAD/AVL-Plattformen, Dispositionsmodule und die Infrastruktur für die Fahrgelderhebung erhalten schrittweise, risikoarme Upgrades innerhalb geplanter Wartungsfenster, wobei Stabilität als oberste Priorität gilt – während interne Teams weitergebildet werden, um die Arbeit fortzuführen.

Modus 2: Innovationen im Fokus der Fahrgäste vorantreiben. Cloud-basierte Plattformen können Verbesserungen wie Fahrgastinformationen in Echtzeit innerhalb von Wochen statt Jahren ermöglichen, ohne dass die Kosten oder Risiken einer kompletten Systemerneuerung entstehen. Der Erfolg wird hier an der Resonanz der Fahrgäste gemessen.

Insgesamt bedeutet dies, dass das alte Abfertigungssystem den täglichen Betrieb aufrechterhält, während moderne Plattformen darauf aufsetzen, um das tatsächliche Fahrgasterlebnis zu verändern.

Einführung ohne Betriebsunterbrechung

Das Leitprinzip für jede Einführung ist einfach: Die Fahrgäste sollen Verbesserungen erleben, keine Beeinträchtigungen. In der Praxis bedeutet das:

  • Nutzung bestehender Wartungsfenster und Pilotfahrzeuge vor der flottenweiten Einführung
  • Neue Systeme parallel betreiben, anstatt abrupt umzustellen
  • Zunächst auf Strecken mit geringerer Frequenz, wo die Risiken in der Anfangsphase geringer sind
  • Das Personal schulen, bevor die Fahrgäste Veränderungen bemerken, und proaktiv darüber informieren, wo diese stattfinden werden
  • Einbau von Ausweichmöglichkeiten, damit jedes Problem ohne Beeinträchtigungen für die Fahrgäste rückgängig gemacht werden kann

Cloud-basierte Plattformen erleichtern dies von Anfang an, da durch die Datenverarbeitung aus der Ferne die Installation und Konfiguration komplexer Bordcomputer entfällt.

Wo fachliche Unterstützung angebracht ist

Die Betreiber kennen ihre Strecken, Fahrgäste, Fahrpläne und Bahnsteige besser als jeder andere. Doch zu verstehen, was Technologie leisten soll, ist etwas anderes als zu wissen, wie man sie implementiert, integriert und Fehler behebt – und genau diese Kompetenz verfügen interne Teams selten in dem Umfang, den ein Modernisierungsprogramm erfordert.

Die Projekte, die gut funktionieren, sind diejenigen, bei denen dies bewusst so strukturiert ist: Interne Teams sind für die betrieblichen Anforderungen und das Tagesgeschäft zuständig, während ein spezialisierter Partner die Implementierung, die Integration und den Wissenstransfer übernimmt, den das interne Team benötigt, um die Systeme anschließend zu betreiben und weiterzuentwickeln. Wenn dies gut umgesetzt wird, bemerken die Fahrgäste lediglich, dass die Ankunftsvorhersagen genauer sind, die App besser funktioniert oder der Betreiber schneller reagiert, wenn etwas schiefgeht.

Beginnen Sie mit einer ehrlichen Einschätzung

Die eigentliche Frage dreht sich nicht um die Technologie, sondern darum, ob das Unternehmen den Service bieten kann, den die Fahrgäste erwarten – und die Systeme sind dabei lediglich ein Mittel zum Zweck. Der erste Schritt besteht darin, zu erfassen, über welche Daten man bereits verfügt, wo Lücken bestehen und welche Verbesserungen für die Fahrgäste oberste Priorität haben sollten.

Laden Sie den vollständigen whitepaper „Ein realistischer Fahrplan für Bus-CIOs: Von isolierten Daten zur modularen Modernisierung“, um einen genaueren Einblick in die Systeme zu erhalten, die miteinander verbunden werden müssen, das bimodale Modell in der Praxis kennenzulernen und eine Checkliste für die Einführung zu erhalten, die Sie auf Ihren eigenen Fuhrpark anwenden können.

 

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