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 | Mehr Bürgernähe - niedrigere Kosten mit e-Government |  | |
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 | Statistisch gesehen verbringt jeder einzelne Mitarbeiter des Kantons Waadt pro Tag rund eine Stunde am Telefon, was sich zu stattlichen 340 Millionen Minuten Verbindungen pro Jahr summiert. Bei solchen Zahlen ist der Wunsch nach Rationalisierung und einer optimalen Telefonielösung eine logische Konsequenz. Eine schnellere und bessere Kommunikation ist auch Garant für eine bürgernahe, serviceorientierte Verwaltungstätigkeit. Die von Getronics erstellte umfassende Architektur, welche Sprache und Daten vereinigt, bringt die höchstmögliche Automatisierung von Standardprozessen.
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 | Die Verwaltung des Kantons Waadt (französisch: Etat de Vaud) ist der grösste Arbeitgeber der gesamten Genferseeregion und damit grösser als die UNO in Genf oder der weltweite Hauptsitz von Nestlé in Vevey. Seine rund 25.000 Mitarbeiter verteilen sich auf 52 Bezirke in 450 lokalen Büros. |  | |
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 | | Verwaltung mit Bürgernähe |  | |  |
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 | Der Kanton Waadt wird nach dem Motto «lokal - nahe - waadtländisch» regiert, was dem föderalistischen Mechanismus der öffentlichen Verwaltung entspricht. Der direkte Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern wird als wichtig und bereichernd angesehen. Aus diesem Grund wurde das CCT (Centre Cantonal des Télécommunications) des Kantons Waadt mit der Entwicklung einer zukunftssicheren Kommunikationsinfrastruktur für die gesamte kantonale Verwaltung des Etat de Vaud beauftragt. Eine neue IPTelefonielösung sollte zum Motor für Rationalisierungen werden. |  | |
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 | | «Keine Telekom, keine IT, keine Information, kein Staat» |  | |  |
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 | Ohne technische Infrastruktur kann eine kantonale Verwaltung heute ihre Aufgaben nicht mehr wahrnehmen. So ist ein komplexes IT-Netzwerk Voraussetzung, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. E-Government ist das Stichwort. Kommunikation und Partizipation sind wichtig, und die Möglichkeiten zur Einbindung der Bevölkerung können mit einer optimalen technischen Infrastruktur verbessert werden. André Bourget, der Leiter des CCT, bringt es auf den Punkt: «Keine Telekom, keine IT, keine Information, kein Staat.» Um einen optimalen Service zu erbringen, erwarten die Gemeinden und die unabhängigen Verwaltungsabteilungen von der IT und der Telekommunikation Mobilität, einfache Implementierung, Flexibilität bei Anpassungen und zusätzliche Services wie zentrale Verzeichnisse oder virtuelle Zentralen. |  | |
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 | | Eine gute Lösung will geprüft sein |  | |  |
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 | Der CCT entschied sich für den Vorschlag von Getronics mit der Cisco-AVVID-Lösung (Architecture for Voice, Video and Integrated Data). Das IP-Telefonieprojekt startete 1998. 1999 erlaubte eine Pilotinstallation im Elysée-Museum den Proof of Concept. Der Kanton war nicht gezwungen, funktionierende Telefonzentralen sofort zu ersetzen, sondern konnte Voice-over-IP-Telefonie, und was damit erreicht werden kann, unter realen Bedingungen prüfen. Seit 2002 ist die volle Implementierung im Gange. Am Ende werden mehr als 10.000 IP Telefonie-Endgeräte im komplexen Netzwerk des Kantons installiert sein. 232 Telefonzentralen werden durch nur sechs Call-Manager ersetzt, von denen jeder den gesamten Telefonverkehr abwickeln kann. |  | |
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 | | Ein starker Partner als Ergänzung zur eigenen Kompetenz |  | |  |
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 | Das CCT ist eine relativ kleine, zentrale Organisationseinheit, welche als interner Betreiber für Telefonie und Datenübertragung verantwortlich ist. Um die Kontrolle nicht aus der Hand zu geben, ist eine strikte Outtasking-Strategie erforderlich, die Kompetenz und Know-how im Hause behält und für die Implementierung mit Lieferanten arbeitet. Klar, dass bei einem solchen Unterfangen Investitionen getätigt werden müssen. Der Kanton Waadt wendete rund 1800 CHF pro installierten Port einschliesslich Endgeräten, Call-Manager-Servern, Gateways, Lizenzen, Verkabelungen und aktiven Netzwerkkomponenten auf. Die jährlichen Betriebskosten liegen bei rund 400 CHF pro Jahr und Port. Gemäss André Bourget ist diese Investition bei weitem gerechtfertigt durch die erreichten Verbesserungen bei den Kosten, die Erhöhung der Mitarbeiterproduktivität und den verbesserten Service für Bürger und Wirtschaft. |  | |
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